Französische Botschafterin besucht GEOMAR

 

18.01.2018

Französische Botschafterin besucht GEOMAR

GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig (Mitte) und der Leiter des Technik- und Logistikzentrums am GEOMAR, Dr. Peter Linke (re.), zeigen der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes aktuelle Meerestechnik. Foto: Jan Steffen/GEOMAR.Im Technik- und Logistikzentrum besichtigt Anne-Marie Descôtes (2. v. li.) zusammen Catherine Rönnau, Leiterin des Instituts français Kiel, unter anderem autonome Tiefseelabore, sogenannte "Lander". Foto: Jan Steffen/GEOMARInteressiert verfolgt Anne-Marie Descôtes den Erklärungen der technischen Details einzelner Tiefseegeräte. Links: GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig, rechts Dr. Peter Linke, Leiter des Technik- und Logistikzentrums am GEOMAR. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

18.01.2018/Kiel. Nicht nur im Bereich der Politik gibt es einen engen Schulterschluss zwischen Deutschland und Frankreich, sondern auch in der Meeresforschung existiert seit vielen Jahren eine starke Allianz zwischen beiden Ländern. Dies gilt insbesondere für die Zusammenarbeit zwischen dem französischen Meeresforschungszentrum Ifremer und dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Beim heutigen Besuch der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes am GEOMAR wurde eine weitere Stärkung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit beschlossen.

Während Sturmtief Friederike den Norden mit starkem Schneefall streifte, standen am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Meeresthemen im Vordergrund. Die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes stattete in Begleitung von Generalkonsul Laurant Toulouse dem Kieler Forschungszentrum einen Kurzbesuch ab. GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig hob insbesondere die langjährige und sehr enge Kooperation mit dem nationalen Meeresforschungszentrum Ifremer in Frankreich hervor. Ebenso wie mit dem britischen National Oceanography Centre besteht schon seit über 10 Jahren mit dem Ifremer eine intensive strategische Zusammenarbeit in vielen Fragen der Meeresforschung.

„Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Einrichtungen arbeiten oft auf Expeditionen gemeinsam an Bord unserer Schiffe und wir tauschen sogar oft aus logistischen Gründen Schiffszeiten und veröffentlichen selbstverständlich auch die Ergebnisse gemeinsam“, sagt Professor Peter Herzig. „Neben dem Ifremer gibt es natürlich noch weitere Kooperationspartner in Frankreich“, so Herzig weiter. Insgesamt könne man die wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Meeresforschung als sehr lebendig und fruchtbar bezeichnen, so Herzig weiter. Mit Botschafterin Descôtes erörterte er Möglichkeiten, den Schulterschluss noch weiter zu verbessern und zu intensivieren. Ein kurzer Rundgang durch das Technik- und Logistikzentrum mit der Demonstration einiger Großgeräte wie den Tiefseerobotern ROV Kiel 6000, PHOCA und AUV ABYSS rundete den rund zweistündigen Meinungsaustausch am GEOMAR ab.

 

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GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig (Mitte) und der Leiter des Technik- und Logistikzentrums am GEOMAR, Dr. Peter Linke (re.), zeigen der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes aktuelle Meerestechnik. Foto: Jan Steffen/GEOMAR.
Im Technik- und Logistikzentrum besichtigt Anne-Marie Descôtes (2. v. li.) zusammen Catherine Rönnau, Leiterin des Instituts français Kiel, unter anderem autonome Tiefseelabore, sogenannte "Lander". Foto: Jan Steffen/GEOMAR
Interessiert verfolgt Anne-Marie Descôtes den Erklärungen der technischen Details einzelner Tiefseegeräte. Links: GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig, rechts Dr. Peter Linke, Leiter des Technik- und Logistikzentrums am GEOMAR. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

 

Kontakt:

Dr. Andreas Villwock (GEOMAR, Kommunikation & Medien), Tel.: 0431 600-2802, presse(at)geomar.de