Minister für Maritime Wirtschaft der Republik Kap Verde besucht das GEOMAR

 

08.06.2018

Minister für Maritime Wirtschaft der Republik Kap Verde besucht das GEOMAR

GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig (re.) mit Dr. José da Silva Gonçalves im GEOMAR-Technik- und Logistikzentrum. Foto: Jan Steffen/GEOMARDr. Björn Fiedler (li.) erklärt Dr. José da Silva Gonçalves (2.v.re.) die Funktionsweise eines Wavegliders. Das Gerät war bereits vor den kapverdischen Inseln im Einsatz. GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig (2.v.li.) Professor Arne Körtzinger (re.) hören zu. Foto: Jan Steffen/GEOMARDr. José da Silva Gonçalves (li.) trägt sich ins Gästebuch des GEOMAR ein. Rechts: GEOMAR-Direktor Professor Peter Herzig. Foto: Jan Steffen/GEOMAR

08.06.2018/Kiel. Im Rahmen einer offiziellen Deutschlandreise besuchte heute seine Exzellenz, Dr. José da Silva Gonçalves, Minister für Tourismus und Transport und für maritime Wirtschaft der Republik Kap Verde, das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Hier sprach der Minister mit GEOMAR-Direktor Prof. Dr. Peter Herzig über die schon bestehende enge Partnerschaft zwischen den Kieler Meereswissenschaften und Kap Verde sowie über weitere Kooperationsmöglichkeiten in der Zukunft. Bei einem Besuch im Technik- und Logistikzentrum des GEOMAR informierte sich der Minister über neueste Methoden und Geräte der Ozeanforschung.

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten Forschende aus Kiel eng mit Kolleginnen und Kollegen aus Kap Verde, speziell am kapverdischen Fischereiforschungsinstitut INDP in Mindelo auf der Insel São Vicente, zusammen. Im November 2017 konnten GEOMAR und INDP dort auch das neue Ocean Science Centre Mindelo eröffnen. Es ist eine zentrale Anlaufstelle für internationale Forschungsgruppen, die im tropischen Atlantik arbeiten.

„Die Region ist für viele Fragen der Ozean-, Klima- und Atmosphärenforschung hoch interessant. Dank des OSCM kann die Logistik für wissenschaftliche Geräte jetzt deutlich vereinfacht werden. Ohne die enge Partnerschaft mit den Kolleginnen und Kollegen aus Kap Verde wäre das aber alles nicht möglich“, betont der Meereschemiker Prof. Dr. Arne Körtzinger vom GEOMAR, Verantwortlicher für die Zusammenarbeit mit Kap Verde. „Umso mehr haben wir uns über den heutigen Besuch gefreut, den wir als ein weiteres Zeichen der engen Verbundenheit zwischen Kap Verde und uns werten“, ergänzt GEOMAR-Direktor Professor Herzig.