Postdoktorandin / Postdoktorand Biologische Ozeanographie

 

30.05.2018

Postdoktorandin / Postdoktorand Biologische Ozeanographie

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2018

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine von der Bundesrepublik Deutschland (90%) und dem Land Schleswig-Holstein (10%) gemeinsam finanzierte Stiftung des öffentlichen Rechts und gehört zu den international führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung. Das GEOMAR verfügt zurzeit über ein jährliches Budget von ca. 75 Mio. Euro und hat ca. 1.000 Beschäftigte. Es ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

Aufgabe des GEOMAR ist die Untersuchung der chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Mit dieser Bandbreite deckt das GEOMAR ein in Deutschland einzigartiges Spektrum ab. Neben der eigenen Forschungsleistung unterstützt das GEOMAR die meereswissenschaftliche Forschung in Deutschland durch Koordination, Logistik und technische Hilfestellung in vielfältigen Forschungskooperationen und in nationalen, europäischen und internationalen Programmen und spielt eine wichtige wissenschaftspolitische Rolle im Norden Deutschlands.

Die Forschungseinheit Biologische Ozeanografie des Forschungsbereiches Marine Biogeochemie sucht zum 1. Oktober 2018 befristet eine/einen

Postdoktorandin / Postdoktoranden

mit dem Forschungsschwerpunkt Planktonökologie/pelagische Biogeochemie.

Aufgaben:
Innovative Forschung an der Schnittstelle zwischen Planktonökologie und pelagischer Biogeochemie durch Kombination experimenteller Forschungsansätze, Feldbeobachtungen in biogeochemischen Schlüsselregionen und der numerischen Simulation relevanter biogeochemischer Prozesse. Erhebung und Auswertung umfangreicher Datensätze aus pelagischen Mesokosmen-Studien im Feld („KOSMOS“), verbunden mit der Überprüfung daraus abgeleiteter Hypothesen in Laborexperimenten. Übergeordnetes Ziel ist ein prozess-basiertes Verständnis biotischer Reaktionen auf Ozeanwandel (inklusive gezielter Manipulationen) und deren Auswirkungen auf Planktongemeinschaften und biogeochemische Stoffkreisläufe. Spezifische Themen reichen von Elementflüssen und trophischem Transfer in pelagischen Nahrungsnetzen (Ratenmessungen, Isotopen als Tracer, genetische Methoden) zu Export organischer Materie (Sedimentfallen, Sinkraten, Respirationsraten).

Anforderungsprofil:
Wir ermutigen Bewerbungen von herausragenden Nachwuchswissenschaftlern/innen mit Promotionsabschluss in biologischer Ozeanografie oder verwandten Gebieten und Publikationen in hochrangigen Fachzeitschriften. Erfahrung mit experimenteller Arbeit und Felduntersuchungen an Planktongemeinschaften, der Analyse umfangreicher ökologischer bzw. biogeochemischer Datensätze, sowie Kenntnisse in der Modellierung gekoppelter ökologisch-biogeochemischer Prozesse sind von Vorteil. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in multidisziplinären Teams und der Teilnahme  an mehrmonatigen Feldeinsätzen wird vorausgesetzt. Die Postdoktoranden-Stelle ist in laufende und demnächst beginnende Forschungsprojekte integriert, darunter das ERC Projekt Ocean Artificial Upwelling (Ocean artUp) und das BMBF Verbundprojekt Coastal Upwelling Systems in a Changing Ocean (CUSCO).


Die Stelle ist befristet für drei Jahre zu besetzen. Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe E 13 (TVöD-Bund). Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht der einer / eines Vollbeschäftigten. Die Stelle ist teilbar, vorausgesetzt, dass die Teilnahme an den geplanten Langzeitstudien im Ausland dadurch nicht beeinträchtigt ist.

Das GEOMAR hat sich die Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdrücklich begrüßt. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. Das GEOMAR setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen, aussagefähigen Unterlagen per E-Mail in einem pdf-Dokument bis zum 30. Juni 2018 unter dem Stichwort „pelagic ecology/biogeochemistry“ an das:

GEOMAR
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Personalabteilung
Bewerbungsmanagement / „pelagic ecology/biogeochemistry“
Wischhofstraße 1 - 3
24148 Kiel

bewerbung(at)geomar.de

Bitte vermerken Sie unbedingt das Kennwort in der Betreffzeile. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden alle Bewerbungsunterlagen gemäß Datenschutzbestimmungen vernichtet. Weitere Informationen über die zu besetzende Stelle und die Forschungseinheit erteilt Prof. Dr. Ulf Riebesell (uriebesell(at)geomar.de).

Bitte sehen Sie von telefonischen Rückfragen zum Stand des Verfahrens ab. Gerne nehmen wir Ihre Fragen unter Angabe des Kennwortes per E-Mail unter bewerbung(at)geomar.de entgegen.

Weitere Informationen zum GEOMAR bzw. der Helmholtz-Gemeinschaft finden Sie unter www.geomar.de oder www.helmholtz.de.