Postdoktorandin / Postdoktorand Planktonökologie /pelagische Biogeochemie

 

11.06.2018

Postdoktorandin / Postdoktorand Planktonökologie /pelagische Biogeochemie

Bewerbungsschluss: 24. Juni 2018

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine von der Bundesrepublik Deutschland (90%) und dem Land Schleswig-Holstein (10%) gemeinsam finanzierte Stiftung des öffentlichen Rechts und gehört zu den international führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung. Das GEOMAR verfügt zurzeit über ein jährliches Budget von ca. 75 Mio. Euro und hat ca. 1.000 Beschäftigte. Es ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

Aufgabe des GEOMAR ist die Untersuchung der chemischen, physikalischen, biologischen und geologischen Prozesse im Ozean und ihre Wechselwirkung mit dem Meeresboden und der Atmosphäre. Mit dieser Bandbreite deckt das GEOMAR ein in Deutschland einzigartiges Spektrum ab. Neben der eigenen Forschungsleistung unterstützt das GEOMAR die meereswissenschaftliche Forschung in Deutschland durch Koordination, Logistik und technische Hilfestellung in vielfältigen Forschungskooperationen und in nationalen, europäischen und internationalen Programmen und spielt eine wichtige wissenschaftspolitische Rolle im Norden Deutschlands.

In der Forschungseinheit Biologische Ozeanographie des Forschungsbereiches 2: Marine Biogeochemie ist zum 1. Januar 2019 die Stelle einer/s

Postdoktorandin / Postdoktoranden

mit dem Forschungsthema planktische Nahrungsnetze und trophische Transfereffizienz mit Schwerpunkt Ichthyoplankton, befristet auf drei Jahre, zu besetzen.

Aufgaben:
Innovative Forschung an der Schnittstelle zwischen pelagischer Ökologie und Ichthyoplanktonbiologie durch Kombination experimenteller Forschungsansätze (im Feld und landgestützt) mit dem Ziel, ein Verständnis der trophischen Transfereffizienz von Primärproduzenten bis hin zu den kleinen pelagischen Fischen zu erlangen. Teilnahme an KOSMOS Mesokosmen-Studien inklusive Sicherstellung der Datenqualität, des Datenaustausches und der Datenpublikation. Aufbau von wissenschaftlichen Kooperationen im In- und Ausland sowie Bemühungen zur Einwerbung von Drittmittelprojekten. Anleitung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Beteiligung an der Lehre im Masterstudiengang Biologische Ozeanographie und Vermittlung der Forschungsergebnisse an Medien und die interessierte Öffentlichkeit.

Anforderungsprofil:
Die erfolgreiche Bewerberin/der erfolgreiche Bewerber verfügt über Erfahrung im Bereich pelagische Nahrungsnetze und Ichthyoplanktonbiologie, insbesondere in der Erforschung trophischer Interaktionen von planktischen Primärproduzenten bis hin zu kleinen pelagischen Fischen. Kenntnisse in der experimentellen Forschung an natürlichen Planktongemeinschaften einschließlich Ichthyoplankton sowie in der Aufzucht, dem Aussetzen, Beproben und der Bearbeitung von marinen Fischlarven in Mesokosmen wird erwartet. Methodische Kenntnisse zur Analyse von Überleben, Wachstum und Kondition (z.B. anhand von Otolithen-Vermessung, biochemischen Indikatoren, Gehalt von Fettsäuren) sind erwünscht. Eine gute Publikationstätigkeit ist essentiell. Die Teilnahme an mehrmonatigen Einsätzen im Ausland bzw. auf See wird vorausgesetzt. Der/die Stelleninhaber/in wird in laufende bzw. beantragte Projekte der Arbeitsgruppe eingebunden sein, so u.a. das ERC-Projekt Ocean Artificial Upwelling (Ocean artUp) und das BMBF Verbundprojekt Coastal Upwelling System in a Changing Ocean (CUSCO).

Die Stelle ist befristet auf drei Jahre, eine Verlängerung um weitere drei Jahre nach erfolgreicher Evaluierung ist möglich. Grundlage für die Befristung ist § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe E13 (TVöD-Bund). Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht der einer / eines Vollbeschäftigten. Die Stelle ist teilbar, vorausgesetzt, dass die Teilnahme an den geplanten Langzeitstudien im Ausland dadurch nicht beeinträchtigt ist.

Das GEOMAR hat sich die Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen werden daher ausdrücklich begrüßt. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. Das GEOMAR setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre vollständigen, aussagefähigen Bewerbungsunterlagen in Kopie und ohne Bewerbungsmappe per Post oder per E-Mail in einem pdf-Dokument  bis zum 24. Juni 2018 unter dem Stichwort „pelagische Nahrungsnetze/ Ichthyoplankton“ an das:

GEOMAR
Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Personalabteilung
Bewerbungsmanagement / „pelagische Nahrungsnetze/ Ichthyoplankton“
Wischhofstraße 1 - 3
24148 Kiel

bewerbung(at)geomar.de

Bitte vermerken Sie unbedingt das Kennwort auf Umschlag und Anschreiben bzw. im Betreff. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden alle Bewerbungsunterlagen gemäß Datenschutzbestimmungen vernichtet. Weitere Informationen über die zu besetzende Stelle und die Forschungseinheit erteilt Prof. Dr. Ulf Riebesell (uriebesell(at)geomar.de).

Bitte sehen Sie von telefonischen Rückfragen zum Stand des Verfahrens ab. Gerne nehmen wir Ihre Fragen unter Angabe des Kennwortes per E-Mail unter bewerbung(at)geomar.de entgegen.

Weitere Informationen zum GEOMAR bzw. der Helmholtz-Gemeinschaft finden Sie unter www.geomar.de oder www.helmholtz.de.